Sörensen
Steuerberatungsgesellschaft mbH

Steuernews für Gastronomie/Hotellerie

Artikel der Ausgabe Frühjahr 2021

Umsatzsteuer in der Gastronomie

Umsatzsteuer in der Gastronomie

Corona-bedingte Regelungen bis 31.12.2022 verlängert

Sachentnahmen in der Gastronomie

Sachentnahmen in der Gastronomie

Pauschbeträge 2021 für die Umsatzsteuer

Initiative für Mehrwegverpackungen

Initiative für Mehrwegverpackungen

Novelle des Verpackungsgesetzes

Ausbeutekalkulation mit 30/70-Methode

Ausbeutekalkulation mit 30/70-Methode

Handlungsstrategien bei Betriebsprüfung

Musikveranstaltungen

Musikveranstaltungen

Neues BFH-Urteil

Mindestlohn 2021/2022

Mindestlohn 2021/2022

Seit 1.1.2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn. Dieser wurde zum 1.1.2021 auf € 9,50 angehoben.

Inventurvorbereitungen zur Bilanzerstellung

Inventurvorbereitungen zur Bilanzerstellung

Gastronomiebetriebe müssen als Gewerbebetriebe jeweils zum Schluss eines Wirtschaftsjahres eine Inventur durchführen.

Vorsicht: Steuerfahndung

Vorsicht: Steuerfahndung

Ferienwohnungen erfreuen sich gerade zu Corona-Zeiten steigender Beliebtheit.

Umsatzsteuer in der Gastronomie

Kaffee

Ermäßigter Umsatzsteuersatz

Für die Abgabe von Speisen und Getränken zusammen mit unterstützenden Dienstleistungen, die deren sofortigen Verzehr ermöglichen, ist normalerweise ein Umsatzsteuersatz von 19 % zu verrechnen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde zunächst festgelegt, dass Gastronomen auf die Abgabe von Speisen im Rahmen solcher Restaurationsdienstleistungen bis zum 30.6.2021 den ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % verrechnen können (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 Umsatzsteuergesetz – UStG). Den Gastronomen war es dabei freigestellt, die Umsatzsteuerermäßigung an die Gäste weiterzugeben oder den Differenzbetrag als Ausgleich für die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für sich zu behalten. Die Umsatzsteuersenkung sollte den besonders schwer und lang anhaltend von der Corona-Pandemie betroffenen gastronomischen Betrieben über die Krise hinweghelfen. Unter der Annahme, dass sich die Corona-Situation in 2021 wieder normalisieren würde, wurde die Maßnahme zunächst nur bis 30.6.2021 befristet.

Drittes Corona-Steuerhilfegesetz

Als Folge der andauernden Schließung der Gastronomiebetriebe wurde der ermäßigte Umsatzsteuersatz durch das dritte Corona-Steuerhilfegesetz bis zum 31.12.2022 verlängert. Damit soll, wie es in der Gesetzesbegründung heißt, diesen Betrieben „eine wirtschaftliche Perspektive auch über den 30.6.2021 hinaus“ eröffnet werden. Von der Vergünstigungsregelung ausgenommen bleiben Getränke.

Sonstige Betriebe

Neben der Gastronomie profitieren hiervon auch andere Bereiche, wie Cateringunternehmen, der Lebensmitteleinzelhandel, Bäckereien und Metzgereien, die verzehrfertig zubereitete Speisen abgeben bzw. entsprechende Restaurationsdienstleistungen erbringen.

Inkrafttreten

Das dritte Corona-Steuerhilfegesetz wurde vom Bundesrat am 5.3.2021 verabschiedet. Es soll zeitnah in Kraft treten.

Stand: 29. März 2021

Bild: Anntuan - stock.adobe.com

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