Sörensen
Steuerberatungsgesellschaft mbH

Steuernews für Gastronomie/Hotellerie

Artikel der Ausgabe Frühjahr 2022

Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Bundesregierung legt Gesetzentwurf vor

Sachentnahmen in der Gastronomie 2022

Sachentnahmen in der Gastronomie 2022

Pauschbeträge 2022 für die Umsatzsteuer

Mietzahlungsansprüche bei coronabedingten Stornierungen

Mietzahlungsansprüche bei coronabedingten Stornierungen

Volle Mietzahlung für gemietete Räume

Speisen in Food Courts

Speisen in Food Courts

BFH entscheidet über Umsatzsteuersatz für Speisenabgaben

Berufskleidung

Berufskleidung

Werbungskostenabzug von Aufwendungen für Berufskleidung eines Kellners

Bewirtungsrechnungen 2022

Bewirtungsrechnungen 2022

Neue formale Voraussetzungen für Bewirtungsrechnungen

Betriebsschließungsversicherung bei Corona

Betriebsschließungsversicherung bei Corona

Einschlägiges Urteil des BGH

Selbstständiger DJ ist Künstler

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Steuerliche Beurteilung

Viertes Corona-Steuerhilfegesetz

Sparschwein

Sonderabschreibung

Hotel- und Gastronomiebetriebe können auch in 2022 angeschaffte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens degressiv abschreiben. Die zur Abmilderung der Coronafolgen für die Wirtschaft in 2020 eingeführte degressive Abschreibung wurde verlängert. Abschreiben können Hotelbetreiber und Gastwirte bis zum 2,5fachen der regulären linearen Abschreibung, maximal 25 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten.

Anmerkung: Die degressive Abschreibung sollte vom Hotelier/Gastronomen nur genutzt werden, wenn der für 2022 zu erwartende Gewinn höher ist als für 2023 und die Folgejahre. Denn das anfänglich genutzte höhere Abschreibungspotenzial mindert zukünftige Abschreibungen.

Coronaverluste verrechnen

Auch in 2022 und 2023 können Verluste bis zu einem Höchstbetrag von € 10 Mio. (bzw. € 20 Mio. bei Zusammenveranlagung) zurückgetragen werden, und zwar auf die beiden vorangegangenen Kalenderjahre. Allgemein soll ein Rücktragszeitraum von zwei Jahren eingeführt werden.

Reinvestitionsfristen

Hoteliers und Gastronomen, die in den Jahren 2017 bis 2019 Rücklagen nach §§ 6b und/oder 7g Einkommensteuergesetz/EStG gebildet haben, welche regulär in 2022 auslaufen würden, können Reinvestitionen noch um ein weiteres Jahr verschieben. Die gebildeten Rücklagen müssen so in 2022 nicht steuererhöhend aufgelöst werden.

Umsatzsteuersatz 2022

Wie bereits im Dritten Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen, bleibt der Umsatzsteuersatz in der Gastronomie auf Speisen und Logieleistungen das ganze Jahr 2022 bei sieben Prozent. Ausgenommen bleibt die Abgabe von Getränken.

Stand: 29. März 2022

Bild: Watchara - stock.adobe.com

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